Vom Besserwisser zum Bessermacher

Vom Besserwisser zum Bessermacher – die Beraterwelt im Umbruch

Umdenken in der Branche

Im Profifußball gehören Interim Coaches schon länger zum Geschäft. Und auch Interims Management ist in aller Munde und inzwischen salonfähig. War die Dienstleistung vor zehn Jahren meist ein Notnagel für Unternehmen in Sanierungssituationen, wird sie heute immer selbstverständlicher eingesetzt. In vielen Industrien steht die Dienstleistung heute für die kurzfristige Übernahme von Managementaufgaben in Linienfunktionen und Projekten durch externe Manager, die sich – auch als Team – temporär in die Organisation ihrer Kunden integrieren, um anstehende Herausforderungen sicher zu lösen. 

Das Marktvolumen stieg in den letzten zehn Jahren von weniger als 100 Millionen Euro auf heute deutlich über eine Milliarde Euro. Die Mehrzahl der Branchenvertreter geht für die nächsten fünf Jahre von einem durchschnittlichen Wachstum von deutlich mehr als zehn Prozent aus. Wird der Markt in einem weiteren Jahrzehnt ein Volumen von drei bis fünf Milliarden Euro repräsentieren? Vieles spricht dafür.

Zunächst einmal sind die Globalisierung von Absatz- und Beschaffungsmärkten, zunehmender Wettbewerbsdruck und der dynamische Technologiewandel entscheidende Treiber. Besonders die Digitalisierung fast aller Märkte führt zu permanentem Veränderungsbedarf und damit zu Transformationsprojekten. Die notwendige Erfahrung, um diese erfolgskritischen Aufgaben sicher zu bewältigen, können oder wollen viele Unternehmen nicht schnell genug aufbauen, zumal sie typischerweise zeitlich begrenzt benötigt wird.

Verstärkend wirkt, dass der Markt für Beratungsdienstleistungen, so Harvard-Professor und Ex-BCG Berater Clayton Christensen, vor disruptiven Veränderungen steht. Der digitale Wandel führt zu Transparenz und Demokratisierung von zuvor proprietärem Wissen. Unternehmen beherrschen Methoden der Berater selbst. Arbeitsweisen sowie Angebots- und Kostenstrukturen der Berater sind ihnen transparent und sie erwünschen sich – schwarz-weiß gesprochen – immer weniger Unterstützung dabei, Erkenntnisprobleme zu lösen, sondern vielmehr Transformationsprojekte umzusetzen. „Vom Besserwisser zu Bessermacher“ titelte kürzlich die Sonderpublikation eines deutschen Wirtschaftsmagazins zum Beratungsmarkt.

Und nicht minder wichtig hat sich Interims Management inzwischen von einer „last option“ zu einer ernsthaften Karriereoption für Spitzenmanager und zu einem eigenständigen Berufsbild entwickelt. 

Allerdings sind auf Anbieterseite deutliche Anstrengungen in Richtung Markttransparenz und Professionalisierung nötig, um Interims Management als selbstverständlich eingesetztes Werkzeug des Top Managements zu verankern und damit diese Wachstumsimpulse auch in ein tatsächliches Marktwachstum umzusetzen.

Immer häufiger aber suchen Unternehmen durch den Einsatz von Interims Management die sichere Umsetzung erfolgskritischer Transformationsaufgaben beziehungsweise die Lösung unternehmerischer Sondersituationen. Hier steht der Markt vor der Herausforderung, Prozesse, Strukturen und Systeme aufzubauen, die eine permanent hohe und replizierbare Qualität der Dienstleistung und damit maximale Ergebnissicherheit liefern. Die Zukunft dieses Segments liegt bei Unternehmen, die auf die Erfahrung eines hochtransparenten Netzwerks setzen und ihren Kunden über einen einzelnen oder ein Team von Interims Managern die kondensierte Managementerfahrung des relevanten Teilnetzwerks verfügbar machen.

Das Unternehmen setzt folglich nicht einen einzelnen Interims Manager, sondern die Dienstleistung eines virtuellen Unternehmens ein. Der Kern der Dienstleistung besteht darin, passgenaue und erfahrene (Management-)Spezialisten für die spezifische Unternehmenssituation unmittelbar zur Verfügung zu stellen. Entscheidend für den sicheren Umsetzungserfolg wird aber immer mehr die Ergänzung und Unterstützung der eingesetzten Interims Manager durch die Erfahrung und Power eines Netzwerks von mehreren hundert Mannjahren relevanter Erfahrung.

Vom Besserwisser zum Bessermacher

Vom Besserwisser zum Bessermacher – die Beraterwelt im Umbruch

Umdenken in der Branche

Im Profifußball gehören Interim Coaches schon länger zum Geschäft. Und auch Interims Management ist in aller Munde und inzwischen salonfähig. War die Dienstleistung vor zehn Jahren meist ein Notnagel für Unternehmen in Sanierungssituationen, wird sie heute immer selbstverständlicher eingesetzt. In vielen Industrien steht die Dienstleistung heute für die kurzfristige Übernahme von Managementaufgaben in Linienfunktionen und Projekten durch externe Manager, die sich – auch als Team – temporär in die Organisation ihrer Kunden integrieren, um anstehende Herausforderungen sicher zu lösen.

Das Marktvolumen stieg in den letzten zehn Jahren von weniger als 100 Millionen Euro auf heute deutlich über eine Milliarde Euro. Die Mehrzahl der Branchenvertreter geht für die nächsten fünf Jahre von einem durchschnittlichen Wachstum von deutlich mehr als zehn Prozent aus. Wird der Markt in einem weiteren Jahrzehnt ein Volumen von drei bis fünf Milliarden Euro repräsentieren? Vieles spricht dafür.

Zunächst einmal sind die Globalisierung von Absatz- und Beschaffungsmärkten, zunehmender Wettbewerbsdruck und der dynamische Technologiewandel entscheidende Treiber. Besonders die Digitalisierung fast aller Märkte führt zu permanentem Veränderungsbedarf und damit zu Transformationsprojekten. Die notwendige Erfahrung, um diese erfolgskritischen Aufgaben sicher zu bewältigen, können oder wollen viele Unternehmen nicht schnell genug aufbauen, zumal sie typischerweise zeitlich begrenzt benötigt wird.

Verstärkend wirkt, dass der Markt für Beratungsdienstleistungen, so Harvard-Professor und Ex-BCG Berater Clayton Christensen, vor disruptiven Veränderungen steht. Der digitale Wandel führt zu Transparenz und Demokratisierung von zuvor proprietärem Wissen. Unternehmen beherrschen Methoden der Berater selbst. Arbeitsweisen sowie Angebots- und Kostenstrukturen der Berater sind ihnen transparent und sie erwünschen sich – schwarz-weiß gesprochen – immer weniger Unterstützung dabei, Erkenntnisprobleme zu lösen, sondern vielmehr Transformationsprojekte umzusetzen. „Vom Besserwisser zu Bessermacher“ titelte kürzlich die Sonderpublikation eines deutschen Wirtschaftsmagazins zum Beratungsmarkt.

Und nicht minder wichtig hat sich Interims Management inzwischen von einer „last option“ zu einer ernsthaften Karriereoption für Spitzenmanager und zu einem eigenständigen Berufsbild entwickelt.

Allerdings sind auf Anbieterseite deutliche Anstrengungen in Richtung Markttransparenz und Professionalisierung nötig, um Interims Management als selbstverständlich eingesetztes Werkzeug des Top Managements zu verankern und damit diese Wachstumsimpulse auch in ein tatsächliches Marktwachstum umzusetzen.

Immer häufiger aber suchen Unternehmen durch den Einsatz von Interims Management die sichere Umsetzung erfolgskritischer Transformationsaufgaben beziehungsweise die Lösung unternehmerischer Sondersituationen. Hier steht der Markt vor der Herausforderung, Prozesse, Strukturen und Systeme aufzubauen, die eine permanent hohe und replizierbare Qualität der Dienstleistung und damit maximale Ergebnissicherheit liefern. Die Zukunft dieses Segments liegt bei Unternehmen, die auf die Erfahrung eines hochtransparenten Netzwerks setzen und ihren Kunden über einen einzelnen oder ein Team von Interims Managern die kondensierte Managementerfahrung des relevanten Teilnetzwerks verfügbar machen.

Das Unternehmen setzt folglich nicht einen einzelnen Interims Manager, sondern die Dienstleistung eines virtuellen Unternehmens ein. Der Kern der Dienstleistung besteht darin, passgenaue und erfahrene (Management-)Spezialisten für die spezifische Unternehmenssituation unmittelbar zur Verfügung zu stellen. Entscheidend für den sicheren Umsetzungserfolg wird aber immer mehr die Ergänzung und Unterstützung der eingesetzten Interims Manager durch die Erfahrung und Power eines Netzwerks von mehreren hundert Mannjahren relevanter Erfahrung.